Dieser Tag in der Geschichte: 12. Juni - Das Erdbeben in Assam

Dieser Tag in der Geschichte: 12. Juni - Das Erdbeben in Assam

Dieser Tag in der Geschichte: 12. Juni 1897

Am Abend des 12. Juni 1897 kurz nach 17 Uhr hörte man in der Nähe von Shillong in Nordindien ominöses Grollen. Dann hörte das Grollen auf und ungefähr drei Minuten vergingen, bis der Schock die Oberfläche erreichte. Die Erde bebte fast zwei Minuten vor explosiver Gewalt. Geologen glauben, dass das Beben dreißig Meilen unter der Erde entstand. Das Beben war eines der stärksten, das je aufgezeichnet wurde. Es misst 8,1 auf der Momentenskala.

Der Umbruch und das Rollen der Erde zerstörten alles auf ihrem Weg. Ganze Städte und Dörfer, die sich über 150 Quadratkilometer der üppigen, grünen Region verteilten, wurden völlig dezimiert. Das Beben war so heftig, dass die Menschen Tausende von Kilometern entfernt in Delhi und Burma Zittern spürten.

Im Epizentrum wog der Boden bis zu drei Fuß nach oben. Die unglaubliche Kraft der sich bewegenden Erde hat sogar den Fluss eines Flusses vollständig gestoppt, während andere Wasserkörper aufgrund des Bebens tödliche Wellen erzeugt haben.

Starke Nachbeben plagten Assam tagelang. Es gibt eine Geschichte, dass eine Lampe bis zum 15. Juni in der nahe gelegenen Stadt Tura hin und her schwankte. Die Erde hatte sich an einigen Stellen dreißig Meter voneinander entfernt und hinterließ Infrastruktur wie Brücken als nutzlose Haufen zerstörten Stahls. Es kam auch zu massiven Überschwemmungen, da die katastrophalen Schäden des Geländes den Abfluss der jährlichen starken Regenfälle änderten.

Am Ende kamen mehr als 1.500 Menschen ums Leben, darunter 600 bei einem Erdrutsch.

Im Jahr 1950 erschütterte Assam erneut ein noch tödlicheres Erdbeben (dieses wurde bei 8,6 auf der Momentenskala gemessen) und tötete ungefähr so ​​viele Menschen wie das Beben von 1897.

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