Dieser Tag in der Geschichte: 23. August

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Heute in der Geschichte: 23. August

An diesem Tag in der Geschichte, 1305: William Wallace für High Treason hingerichtet

Dank Mel Gibsons 1995 sehr beliebter Film "Braveheart", der das Leben des schottischen Helden William Wallace zeigt, wurde das Interesse an dem einst eher obskuren mittelalterlichen Freiheitskämpfer geweckt. Die künstlerische Lizenz wurde großzügig genutzt - aber mit großer Wirkung -, um die Geschichte zu erzählen, aber auf jeden Fall bleiben nur wenige zeitgenössische Beweise über das Leben von William Wallace erhalten. Wir wissen, dass er um das Jahr 1270 in Renfrewshire als Sohn einer Adelsfamilie geboren wurde. Nicht aristokratisch, aber kein „Mann des Volkes“ von Bauernschaft, wie er später in der Legende stand.

Im Jahr 1296 erlebte Schottland eine Nachfolgekrise, die zu vielen Streitereien und Kämpfen innerhalb des Landes führte. Edward I. von England nutzte dies voll aus und erklärte sich selbst zum Herrscher von Schottland. Das kam bei den Schotten nicht gut an.

Wallace, dessen Vater in einem Gefecht mit den Engländern getötet worden war, brauchte nicht viel Ermutigung, um die Waffen gegen die Nachbarn im Süden zu ergreifen. Er griff die Stadt Lanark im Mai 1297 an und tötete den örtlichen Sheriff aus Protest gegen die Brutalität der Feudalherrschaft und die Senkung der Steuern. Die zivilen Unruhen entfachten sich rasch zu einer Rebellion, und die Schotten kamen aus dem Holz, um sich Wallace anzuschließen, als sie die Engländer aus Fife und Perthshire vertrieben hatten.

Im September 1297 vertrieb Wallace an der Battle of Stirling Bridge eine viel größere Anzahl englischer Soldaten, was ihn national bekannt machte. Diese Schlacht und nachfolgende Siege taten, was viele für unmöglich hielten - und lösten den englischen Griff von Schottland. Wallace ging sogar noch einen Schritt weiter und initiierte Angriffe auf englischem Boden. Um das Jahr 1298 wurde er vom schottischen König John Balliol zum "Wächter des Königreichs" ernannt.

Die Schläge, die sie in Stirling erhalten hatten, brodelten immer weiter. Die Engländer marschierten mit neuem Zweck nach Norden durch Schottland. Die beiden Armeen schlossen sich schließlich in Falkirk an, wo die Schotten ernsthaft besiegt wurden und Wallace die Vormundschaft Schottlands vor Robert Bruce und John Comyn aufgab. Anschließend unternahm er eine Roadtrip nach Frankreich, um ihre Unterstützung zu erhalten.

Als William Wallace 1303 nach Schottland zurückkehrte, hatten sich meine Dinge geändert. Sowohl Robert Bruce als auch John Comyn hatten sich mit Edward I auf einen Waffenstillstand geeinigt. Wallace war nicht Teil dieser Bedingungen, und es gab einen hohen Preis für ihn. Sicher genug, im August 1305 wurde er in Glasgow festgenommen und nach London gebracht, um dort wegen Hochverrats vor Gericht zu stehen.

Wallace wurde am 23. August 1305 in der Westminster Hall vor Gericht gestellt. Als die Anklagen gelesen wurden, bestritt er nachdrücklich, sich des Verrats schuldig gemacht zu haben. Da er Edward nie die Treue geschworen hatte - wie konnte er Verrat gegen ihn begehen? Es war jedoch wirklich egal, was Wallace zu sagen hatte. Das Urteil und die Strafe waren bereits vor Beginn des Prozesses ein ausgesprochener Abschluss gewesen. William Wallace sollte den ganzen Schrecken eines Verräters erleiden.

Wallace wurde an eine hölzerne Hürde geschnallt und durch die engen Straßen und die spottenden Menschenmassen nach Smithfield, dem Ort der Hinrichtung, gezogen. Zuerst wurde er an den Galgen gehängt, aber zu Lebzeiten heruntergenommen, damit er dem Henker zusehen konnte, wie er seinen Darm und seine Genitalien entfernte. Schließlich wurde Wallace barmherzig geköpft, und zum Abschluss wurden alle Gliedmaßen abgehackt. (So ​​nannten sie sich früher hängende, gezeichnete und geviertelte Jungen und Mädchen. Die Leute brachten ihre Kinder mit, um sich so etwas wie eine Nachmittagsmatinee anzusehen. Ich denke, wenn Sie keine XBOX haben ...)

Als Warnung an andere mögliche Verräter wurden Wallaces Gliedmaßen an vier verschiedenen Ecken Schottlands angebracht, und sein Kopf wurde an der London Bridge befestigt. Edward, ich dachte sicher, das wäre das Ende dieses nervigen Schotten, aber er hätte nicht mehr falsch liegen können. Seine Legende hat nicht nur in seinem eigenen Land gelebt, er ist heute auf der ganzen Welt ein Begriff.

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