24. November: Ein Mann, der sich Dan Cooper nennt, entführt ein Flugzeug, sammelt sein Lösegeld, dann Fallschirme und wird nie wieder gehört

24. November: Ein Mann, der sich Dan Cooper nennt, entführt ein Flugzeug, sammelt sein Lösegeld, dann Fallschirme und wird nie wieder gehört

Dieser Tag in der Geschichte: 24. November 1971

Ein nicht identifizierter Mann namens D.B. Cooper entführte ein Flugzeug der Boeing 727 zwischen Portland, Oregon und Seattle, Washington. Cooper kaufte ein Flugticket auf einer Northwest Orient Airlines, Flug 305 nach Seattle, Washington, und verlässt Portland, Oregon, um 14:50 Uhr. Er brachte einen schwarzen Koffer an Bord, der angeblich eine Bombe enthielt.

Während des 30-minütigen Flugs reichte Cooper dem nahe gelegenen Flugbegleiter einen Lösegeldschein, in dem er ihr mitteilte, er hätte eine Bombe und würde sie gegebenenfalls verwenden. Er forderte 200.000 Dollar in nicht markierten 20-Dollar-Scheinen sowie zwei vordere und zwei hintere Fallschirme. Seine Forderungen wurden an den Piloten William Scott übermittelt, der sie dann an das Flugsicherungszentrum des Flughafens Seattle-Tacoma lieferte. Coopers Flug landete um 17.45 Uhr auf dem SEA-TAC Airport. Nachdem sein Geld und seine Fallschirme geliefert wurden, wurden die Passagiere zusammen mit zwei Flugbegleitern freigelassen. Der Entführer lieferte dann seinen Flugplan an die Cockpitbesatzung. Das Flugzeug sollte einen Kurs in Richtung Südosten nach Mexiko-Stadt nehmen und eine Höhe von 10.000 Fuß beibehalten. Die Besatzung wurde von Cooper angewiesen, für die Dauer des Fluges im Cockpit zu bleiben.

Um 19:40 Uhr startete das Flugzeug in Richtung Süden. Gegen acht Uhr nachmittags zeigten die Instrumente im Flugzeug an, dass die Tür geöffnet und die Treppe gesenkt worden war. Draußen bei 10.000 Fuß war die Temperatur um 10 Grad unter Null, das Wetter war stürmisch und die Windgeschwindigkeit wäre etwa 200 Meilen pro Stunde gewesen. Gegen 22:15 Uhr landete das Flugzeug in Reno mit FBI-Agenten, Staatstruppen, Abgeordneten des Sheriffs und die Reno-Polizei umstellte das Flugzeug. Nach einer schnellen Suche wurde bestätigt, dass Cooper nicht mehr im Flugzeug war und seine ungefähre Abfahrt zwischen 20:00 Uhr und 23:00 Uhr erfolgte. und 20.13 Uhr Selbst bei einer gründlichen Suche und einer umfassenden FBI-Untersuchung wurde der Entführer weder gefunden noch positiv identifiziert. Ursprünglich hatten sie versucht, das Flugzeug zu verfolgen, wählten jedoch militärische F-106-Kampfflugzeuge, die nicht so langsam fliegen konnten, wie das Flugzeug von Cooper angeflogen werden musste.

Es wird vermutet, dass er den Sprung wahrscheinlich nicht überlebt hat. Zuerst der F.B.I. hatte Schwierigkeiten, Fallschirme für Cooper in der ihnen zugewiesenen Zeit zu finden. Aus diesem Grund haben sie ihm aus den vier Rutschen versehentlich einen nicht funktionierenden Übungsfallschirm und einen recht alten Fallschirm gegeben. Damals hatten sie nicht beabsichtigt, ihm schlechte Fallschirme zu geben, weil sie dachten, er könnte die Crew mitnehmen. Er hat den alten primären Fallschirm und den sekundären, nicht funktionsfähigen Übungsschacht nicht ausgesucht. Außerdem hatte Cooper keine Jacke oder Regenschutzausrüstung und sprang in einer kalten, stürmischen, pechschwarzen Nacht in hügeliges, mit Bäumen gefülltes Gelände. Schließlich wurde mit den Seriennummern, die denjenigen von Cooper entsprechen, kein ausgegebenes Geld zurückgefordert. Es wurden jedoch 5.800 US-Dollar geborgen, die in der Nähe des Columbia River etwa 40 Meilen von der vorhergesagten Landestelle entfernt gefunden wurden. Dies wird jedoch nicht als schlüssiger Beweis dafür angesehen, dass er nicht überlebt hat, da er während des Sprungs genauso leicht aus dem Sack geblasen werden konnte oder versehentlich dort gelassen wurde, wenn Cooper ein Boot flussabwärts nahm. Außerdem fehlten zehn Scheine in den Bündeln, die wahrscheinlich manuell aus den eng gebundenen Bündeln herausgenommen werden mussten. Außerdem waren die Fallschirme sehr hell bedeckt und hätten leicht zu erkennen sein können, wenn er nicht überlebt hätte. Das Geheimnis bleibt also bestehen, ob er überlebt hat und wer genau er überhaupt war. Sogar neuere DNA-Proben aus Beweisen, die im Flugzeug zurückgelassen wurden, haben keine Hinweise gefunden.

Verweise:

  • D.B. Cooper
  • Cooper
  • Leads on D.B. Cooper
  • D.B. Cooper

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