Dieser Tag in der Geschichte: 4. März - Antonio Vivaldi

Dieser Tag in der Geschichte: 4. März - Antonio Vivaldi

Dieser Tag in der Geschichte: 4. März 1678

Antonio Vivaldi wurde am 4. März 1678 in Venedig, Italien, geboren und ist eine der einflussreichsten und bekanntesten Persönlichkeiten der europäischen klassischen Musik. Musik lag in seinem Blut - sein Vater Giovanni war ein versierter Geiger und Antonio 's erster Musiklehrer. Aufgrund der Verbindungen seines Vaters konnte der Junge einige der besten Musiker und Komponisten Italiens treffen und spielen.

Trotz seines Talentes und seiner musikalischen Verbindungen wurde Vivaldi jedoch auf eine Karriere als Priester vorbereitet und 1703 als solcher ordiniert. Ein Jahr später wurde er wegen Asthmas wegen seiner priesterlichen Pflichten begnadigt und erhielt stattdessen den Auftrag, Geige zu unterrichten in einem Waisenhaus für Mädchen, dem Ospedale della Pietà, in Venedig. Tatsächlich komponierte er viele seiner frühesten Werke für die Mädchen, um mit seiner ersten Sammlung, die 1705 veröffentlicht wurde, aufzutreten.

Im Jahr 1716 wurde er musikalischer Leiter des Waisenhauses und unter seiner Anleitung erhielt die Institution internationale Anerkennung.

Abgesehen von seinem regelmäßigen Auftritt im Ospedale della Pietà nahm Vivaldi gelegentlich Jobs bei wohlhabenden Kunden in ganz Europa an, wie etwa seinem böhmischen Mäzen Graf Václav Morzin, dem er sein großes Meisterwerk gewidmet hat Die vier Jahreszeiten zu.

Neben dem Grafen schrieb Vivaldi ein kleines Stück (Gloria e Imeneo) speziell für die Hochzeit von König Louis XV. Kaiser Karl VI. War auch ein Fan und sogar Vivaldi zum Ritter geschlagen.

Leider hat Vivaldis früherer außergewöhnlicher Erfolg ihn in seinen goldenen Jahren nicht gut gemacht. Vivaldi war überschattet von jüngeren Musikern und wechselnden Geschmacksrichtungen und zog nach Wien, um einen Platz als Hofmusiker zu finden. Nach (schlechtem) Glück wäre Karl VI. Kurz nach seiner Ankunft gestorben, Vivaldi blieb ohne Mäzenatentum oder Einkommen zurück.

Vivaldi selbst starb kurz darauf, am 26. Juli 1741. Er wurde nach einem Begräbnis ohne musikalische Begleitung in einem Armengrab begraben. Sein Werk geriet in Vergessenheit, bis Alfredo Casella, ein Komponist und Pianist, die Wiederbelebung der Vivaldi-Woche arrangierte. Seitdem erfreut sich Vivaldis Arbeit erneut großer Beliebtheit und Erfolg bei der Öffentlichkeit.

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